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		<title>Verein Parkinson Nurses und Assistenten e.V. - Was wir tun</title>
		<description><![CDATA[Fachliche Beratung und Betreuung bei Morbus Parkinson. Schulungen für Betroffene, Pflegekräfte und Angehörige. ]]></description>
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		<lastBuildDate>Sat, 04 Jun 2016 19:10:16 +0000</lastBuildDate>
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		<managingEditor>info@www.vpna-ev.de (VPNA - Verein Parkinson Nurses und Assistenten e.V.)</managingEditor>
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			<title>Was wir tun</title>
			<link>http://www.vpna-ev.de/index.php/vpna-hannover-was-wir-tun/11-was-wir-tun</link>
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			<description><![CDATA[<h2>Das Betreuungskonzept</h2>
<p>Die fachliche Betreuung von Parkinsonpatienten in Deutschland, wird uns in den n&auml;chsten Jahren vor&nbsp; zunehmenden neuen Herausforderungen stellen. Ber&uuml;cksichtigt man den Fach&auml;rztemangel, gerade in l&auml;ndlichen Gebieten, werden wir auf Dauer nicht um ein strukturiertes und kooperatives Therapie- und Versorgungskonzept drum rum kommen. Gerade beim &Uuml;bergang von Station&auml;r in die ambulante Versorgung, aber auch umgekehrt&nbsp; gilt es, die Versorgungsstruktur deutlich zu verbessern. Hier m&uuml;ssen wir das Zusammenwirken aller an der Versorgung und Betreuung beteiligter Akteure besser vernetzen und vorhandene M&ouml;glichkeiten&nbsp; besser nutzen. Hier werden die Parkinson Nurse und Parkinsonassistenten eine wichtige Rolle spielen. Geht man von dem Bedarf an Fachpflegekr&auml;ften aus, wird es viele Jahre dauern um diese Aufgabe im pflegerischen Bereich mit Parkinson Nurse abzudecken. Deshalb brauchen wir eine erg&auml;nzende L&ouml;sung, um die fachliche Versorgung sicher zu stellen. In Deutschland wurden bisher ca. 120 Parkinson Nurse ausgebildet von denen aber nicht mehr alle aktiv sind. Geht man von ca. 300000 Betroffenen Patienten aus und einer zunehmenden Zahl von&nbsp; Neuerkrankungen, wird es schwierig werden eine fl&auml;chendeckende Versorgung durch Parkinson Nurse zu erreichen. Bedenkt man auch, dass alle Parkinson Nurse in Neurologischen Kliniken arbeiten und keine im ambulanten Bereich, wird die Versorgungsl&uuml;cke noch deutlicher. Deshalb m&uuml;ssen wir ein Konzept entwickeln, welches umsetzbar und finanzierbar ist, gleichzeitig aber auch den Bed&uuml;rfnissen der Parkinsonpatienten entspricht und die Therapieoptimierung sicherstellt. Hierf&uuml;r hat der Verein Parkinsonnurse und-assistenten e.V. einen wissenschaftlichen Beirat, sowie verschiedene Fachgruppen ins Leben gerufen, um genau solche Konzepte zu entwickeln und entsprechende Standards zu erarbeiten.&nbsp; Man darf bei der&nbsp; Betreuung und Versorgung nicht&nbsp; &uuml;bersehen, dass jeder Parkinson seinen eigenen Verlauf hat und ein spezielles Krankheitsbild ist. Im fortgeschrittenen Stadium entwickeln viele Betroffene ein dementes Verhalten und gerade weil es keine Heilung gibt werden viele zu Palliativpatienten.&nbsp; Hier gilt es, auf Ver&auml;nderungen und bei Auftreten von Symptomen richtig zu reagieren. Krankenbeobachtung und Pr&auml;vention spielen hier eine ganz besondere Rolle, aber auch die richtige Unterst&uuml;tzung und Beratung.</p>
<p>Im ersten Schritt m&uuml;ssen wir verst&auml;rkt im ambulanten Bereich Pflegekr&auml;fte spezialisieren, gleichzeitig aber auch im station&auml;ren Bereich au&szlig;erhalb der neurologischen Kliniken.&nbsp; Diese Pflegekr&auml;fte w&uuml;rden in einer Fortbildung zum/zur Parkinson Pflegespezialist/in fortgebildet werden. Die Fortbildung w&uuml;rde an einem neurologischen Centrum stattfinden. Die Fortbildung wird von einer Parkinson Nurse organisiert und in Kooperation mit einer neurologischen Klinik durchgef&uuml;hrt&nbsp; (siehe Fortbildungen). Diese Parkinson Pflegespezialisten/innen&nbsp; werden bei ihrer Arbeit von einer Parkinson Nurse fachlich unterst&uuml;tzt. Sie steht als Ansprechpartner zur Verf&uuml;gung. Dies ist idealer Weise die Parkinson Nurse, die in dem entsprechenden neurologischen Centrum vor Ort aktiv ist.&nbsp; Somit w&auml;re auch ein pflegerischer Austausch zwischen station&auml;r und ambulant gegeben, da einige Betroffene in den Neurologischen Centren bekannt sind. So k&ouml;nnen sich auch wichtige Erkenntnisse f&uuml;r den behandelnden Neurologen ergeben, die f&uuml;r die weitere Therapie von Bedeutung sein k&ouml;nnen.&nbsp; Gleichzeitig steht eine entsprechende Hotline zur Verf&uuml;gung (siehe Hotline).</p>
<p>Die Hotline ist der erste Ansprechpartner um den Kontakt zu der entsprechenden Parkinson Nurse aufzunehmen. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Parkinson Nurse nicht immer erreichbar sein kann und nat&uuml;rlich auch nicht der Tagesablauf in dem neurologischen Centrum durcheinander gebracht werden darf. Wir denken, dass viele Fragen durch die Hotline beantwortet werden k&ouml;nnen und dadurch auch sicher gestellt ist, dass bei Abwesenheit der zust&auml;ndigen Parkinson Nurse eine entsprechend Vertretung erreicht wird.</p>
<p>Die Fortbildung zum/zur Parkinson Pflegespezialist/in ist kein Ersatz f&uuml;r eine Parkinson Nurse, da die Ausbildung zur Parkinson Nurse deutlich anders gestaltet ist und erheblich l&auml;nger dauert. Auch die Aufgaben sind unterschiedlich und die Arbeit der Parkinson Nurse ist viel spezieller. Eine Parkinson Nurse ist f&uuml;r die Umsetzung des Versorgungskonzeptes unverzichtbar.</p>
<p>Bei einer einmal im Jahr stattfindenden&nbsp; Weiterbildung f&uuml;r Parkinson Pflegespezialisten/innen wird das Wissen aufgefrischt und die Ergebnisse aus dem wissenschaftlichen Beirat zur Umsetzung weiter gegeben. Auch ein Erfahrungsaustausch untereinander mit der zust&auml;ndigen Parkinson Nurse ist ein wichtiger Bestandteil dieser Weiterbildung. Somit ist gew&auml;hrleistet, dass einheitliche Qualit&auml;tsstandards zur Anwendung kommen.</p>
<p>Auf dem ersten Blick sieht es so aus, als w&uuml;rde dies nur wieder zus&auml;tzliches Geld kosten. Sieht man sich dann aber&nbsp; die Ziele genauer an, wird man feststellen, dass hierdurch die Lebensqualit&auml;t f&uuml;r Betroffene deutlich verbessert wird und ein nicht unerhebliches Einsparungspotential bei den Gesundheitskosten erreicht werden kann. Dies betrifft nicht nur die Kostentr&auml;ger, weil evtl. unn&ouml;tige Krankenhausaufenthalte vermieden werden k&ouml;nnen, sondern auch die Krankenh&auml;user, weil sie wegen der richtigen Einsch&auml;tzung der Symptome und einer fachgerechten pflegerischen Versorgung unn&ouml;tige Untersuchungen und Behandlungen&nbsp; einsparen k&ouml;nnen. Auch kann evtl. der Krankenhausaufenthalt entsprechend verk&uuml;rzt werden. Dem kommt auch zu Gute, dass im ambulanten pflegerischem Bereich eine qualifizierte Weiterbetreuung gew&auml;hrleistet ist und somit der &Uuml;bergang von der station&auml;ren Versorgung in die ambulante Versorgung reibungsloser stattfinden kann.&nbsp; Die ambulanten Pflegedienste werden merken, dass durch das Fachwissen bedingt die Einsatzplanung deutlich besser organisiert werden kann, wenn man die besonderen Versorgungssituationen f&uuml;r Parkinsonpatienten ber&uuml;cksichtigt. F&uuml;r die station&auml;re und die ambulante Pflege gilt gleicherma&szlig;en, dass man mit dem n&ouml;tigen Wissen auch die Belastung der Pflegekr&auml;fte deutlich reduzieren kann.</p>
<p>Ebenso k&ouml;nnen die Besuche beim Hausarzt oder beim Facharzt gezielt vorbereitet werden. Wichtige Informationen (Dokumentationen) helfen dabei, die Therapien effektiver anzupassen und evtl. zus&auml;tzliche Arztbesuche &uuml;berfl&uuml;ssig zu machen. Gerade in den l&auml;ndlichen Gebieten, wo ein Facharztbesuch oft mit langen Wartezeiten auf einen Termin und einem langen Anfahrtsweg zum Arzt verbunden ist, kann dies f&uuml;r Betroffene und f&uuml;r die &Auml;rzte eine erhebliche Entastung bedeuten.&nbsp; So k&ouml;nnen auch evtl. zus&auml;tzliche Arztbesuche entfallen. Deshalb sind Parkinson Pflegespezialisten/innen in der ambulanten&nbsp; und station&auml;ren Pflege in Zusammenarbeit mit einer Parkinson Nurse unverzichtbar.</p>
<p>Fachwissen und neue Aufgaben, werden Pflegekr&auml;fte motivieren und sie werden sich mehr mit ihrem Arbeitsplatz&nbsp; identifizieren. Dies bedeutet mehr Arbeitszufriedenheit und eine bessere Bindung an ihrem Arbeitgeber. Somit wird auch die Versorgungsstruktur aufgewertet und kommt&nbsp; letztlich dem Betroffenen zu Gute.</p>
<p>Dieses Konzept kann auch nur ein Anfang sein und muss weiterentwickelt werden. Wir m&uuml;ssen Pilotprojekte starten und dann gemeinsam mit allen Akteuren&nbsp; die Konzepte erarbeiten (siehe wissenschaftlicher Beirat und Fachgruppen) und Erfahrungswerte erfassen.</p>]]></description>
			<author>info@www.vpna-ev.de (Super User)</author>
			<category>Was wir tun</category>
			<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 12:42:13 +0000</pubDate>
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